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Expertengespräch zum Thema Werkzeugidentifikation

 

Am 27.01.2015 trafen sich verschiedene Automatisierungsanbieter und Werkzeughersteller zu diesem Expertenthema. Wie kann eine produktionssteigernde Zielsetzung durch den Einsatz notwendiger Produktionsmittel/Werkzeuge mit wirtschaftlichen Mitteln bestmöglich umgesetzt werden. Im Zuge der Industrie 4.0 Forderung ist anhand einer geschickten IT Vernetzung mit Standardkomponenten in der Erfassung dies auch für bestehende und ältere Produktionsmaschinen möglich bzw. nachrüstbar.


Implantat oder Tattoo bzw. RFID vs. 2D.ID?

Mit dieser Frage wurden im dem Expertengespräch die Möglichkeiten wie Vorteile und Schwächen der beiden Methoden gegenübergestellt. Der Fokus lag im Verhältnis Aufwand zum Nutzen für den Anwender, insbesondere auch aus dem Bereich der KMU‘s und bestehender gewachsener Produktionsinfrastruktur.


Fazit aus unserer Sicht

Beide Systeme haben sicherlich ihre Berechtigung. Eine Kosten/Nutzen Analyse veranschaulicht den proprietären1 Anteil einer RFID Lösung sehr deutlich. Eine überschaubare Identifikationslösung basierend auf einer zentralen Datenstruktur und in Kombination mit handelsüblichen Erfassungsgeräten wird den Bereich der KMU immer kostengünstiger bedienen können. Diesen Trend haben auch viele Werkzeughersteller erkannt und setzen zunehmend auf das 2D.ID Verfahren.


Fazit von Helmut Storch - Kennametal

Helmut Storch von KennametalFür Helmut Storch ist die Stossrichtung eindeutig: «So lange ich zurückdenken kann, werden bei Kennametal die Werkzeuge mit dem Laser gekennzeichnet. RFID-Chips gibt es nur optional. Der DataMatrix-Code ist zweckmässig und gut lesbar. Für uns ist wichtig, dass wir genau nachvollziehen können: Um welches Werkzeug handelt es sich, und wie soll es eingesetzt werden? Und da ist der Chip von der zur Verfügung stehenden Datenmenge einfach begrenzt.»
(Zitat aus dem Artikel Ausgabe 3/2015 Technische Rundschau)

 

Der Artikel über das Expertengespräch ist unter der Thematik «Laufenburger Gespräche» in der aktuelle Ausgabe 3/2015 der Technischen Rundschau erschienen.

Mehr zum Thema 2D.ID Verfahren unter: www.2D-IDent.com

 


1Es wird in Bezug auf Soft- und Hardware, die auf herstellerspezifischen, nicht veröffentlichten Standards basiert, verwendet, um diese zu freier Software und freier Hardware abzugrenzen.
(Quelle: Wikipedia)
 

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