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Ist die Industrie 4.0 im Mittelstand angekommen?

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Es wird viel von der „Industrie 4.0“ gesprochen – aber was ist sie eigentlich und wie werden digitale Technologien schon heute praktisch angewendet?

Es wird viel von der „Industrie 4.0“ gesprochen – aber was ist sie eigentlich und wie werden digitale Technologien schon heute praktisch angewendet?

"Industrie 4.0" – mehr Schein als Sein?
Mit dem neuen Jahr sind branchentypische Trendanalysen unumgänglich: Welche Innovationen und Veränderungen bewegen die Branche? Auf welche neuen Anforderungen müssen Unternehmen sich einlassen? Dabei taucht auch immer wieder der Begriff „Industrie 4.0“ auf – aber was bedeutet dieser eigentlich und wie wird er in der Praxis verstanden?

Was ist Industrie 4.0?
Mit dem Begriff „Industrie 4.0“ wird in erster Linie die vierte industrielle Revolution verbun-den. Nach Mechanisierung, Massenproduktion und der Automatisierung bestimmt nun das „Internet der Dinge“ das Zeitgeschehen. Wie auch die „Digitalisierung“ oder auch „Arbeiten 4.0“ handelt es sich bei „Industrie 4.0“ um einen Marketingbegriff, der sehr umfassend und gerade darum schwer zu fassen ist. Erstmals erwähnt wurde der Begriff in den frühen 2010er-Jahren, als sich Wissenschaft und Regierung aktiv mit der Zukunft der Industriebranche und den Wachstumsmotoren beschäftigten. Im Allgemeinen beschreibt die „Industrie 4.0“ das digitale Vernetzen von Mensch und Maschine, Anlagen und der Logistik. Alle Systeme können miteinander kommunizieren, Bedarfe in Produktion und Logistik können schnell erfasst und Prozesse intelligent miteinander verzahnt werden. Das klingt zunächst sehr theoretisch und abstrakt, was viele Unternehmer vor dem Begriff zurückschrecken lässt. Tatsächlich ist die Frage immer, welche Aspekte ein industrielles Unternehmen aus den Möglichkeiten der Digitalisierung praktisch umsetzt.

Industrie 4.0 in der Praxis angekommen
Also was wird von Führungs- und Fachkräften in der Industriebranche konkret unter „Industrie 4.0“ verstanden? MySolutions befragte 115 MitarbeiterInnen in verschiedenen Positionen zu ihren Erfahrungen und Meinungen zum Thema „Industrie 4.0“. Von den teilnehmenden Unternehmen ist die Hälfte im Maschinenbau (51 Prozent) und 47,83 Prozent in der Lohnfertigung tätig, weitere 13,91 Prozent fertigen Präzisionswerkzeuge. 99,65 Prozent der Befragten sind in der zerspanenden Bearbeitung angesiedelt und die Mehrheit fertigt Kleinserien/Prototypen (81,47 Prozent) bis mittelgrosse Serien (60 Prozent). Die Befragten sind mehrheitlich an Investitionen interessiert, um auf dem Markt aktuell zu bleiben – das Interesse an Technologien der Industrie 4.0 gehört dazu. Unter dem Begriff der „Industrie 4.0“ versteht die Mehrheit der Befragten die Vernetzung der Produktionsmaschinen mit der Software (73,39 Prozent) sowie die intelligente Verknüpfung von Produktions- und Logistikprozessen (71,56 Prozent).

Mit der Digitalisierung der industriellen Fertigung verbinden die Befragten zudem:
• Transparente Produktion (58,72 Prozent)
• Produktivitätssteigerung (50,46 Prozent)
• Erhöhte Flexibilität der Fertigungsprozesse (51,38 Prozent)

Wo digitale Technologien bereits Anwendung finden
Die „Industrie 4.0“ ist insbesondere schon in Konstruktionssystemen (72,12 Prozent) und Produktionssystemen (61,54 Prozent) spürbar angekommen, mehr als die Hälfte der Befragten nutzen digitale Technologien im ERP (57,69 Prozent) und der Maschinenvernetzung (54,81 Prozent).
Fragt man nach den Gründen, warum Betriebe die Technologien der „Industrie 4.0“ nicht nutzen, wird auf die zu geringe Grösse des Unternehmens (33,33 Prozent) verwiesen und mangelnde zeitliche Kapazitäten für die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten genannt (33,33 Prozent). Dabei gibt es einen grossen Bedarf an der technischen Rüstzeitoptimierung (66,33 Prozent), mehr Transparenz in den Abläufen (54,08 Prozent) und der besseren Kommunikation zwischen den einzelnen Systemen (52,04 Prozent).

Digitale Lösungen für mittelständische Unternehmen gibt es bereits, so dass auch kleinere Unternehmen nicht darauf verzichten müssen, die Vorteile von neuen, digitalen Technologien zu nutzen. Software wie der MyXPert® ToolOrganizer ist die optimale Einstiegslösung für Kleinbetriebe. Das Tool zur Verwaltung und Überwachung in der Werkstatt reduziert die Rüstzeit bei steigender Transparenz und kann beliebig erweitert werden. Mehr Infos unter mysolutions-group.com/software/mxpto.

 

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